Flowmodul von Schubert

Schnelle Entscheidung für langfristige Flexibilität

Der türkische Süßwarenhersteller Sölen zählt zu den ersten Schubert-Kunden, die sich für den Kauf des Flowmoduls entschieden haben. Zu den wichtigsten Kundenvorteilen dieser neuen Schlauchbeutelanwendung von Schubert zählen die hohe Flexibilität und die Vielfalt an möglichen Verpackungsformaten. Darüber hinaus profitiert Sölen von einer zukunftssicheren Investition, da sich weitere Formate in Zukunft durch wenige Anpassungen einfach verarbeiten lassen.

„Ozmo“, „Luppo“, „Criss Cross“ oder „Biscolata“ heißen die bekannten Süßwaren von Sölen. Doch diese Produktnamen repräsentieren nur einen Bruchteil von mehr als 200 verschiedenen Produkte aus dem Portfolio. Seit der Gründung 1989 hat sich das Familienunternehmen zu einem der namhaften Exporteure von Schokolade und Schokoprodukten in der Türkei entwickelt. 2013 knackte Sölen die Exportmarke von 200 Millionen US-Dollar. Heute gehen die Produkte in mehr als 100 Länder. In den meisten Fällen verpackt von einer Maschine der Gerhard Schubert GmbH. So auch die jüngste Innovation: „Ozmo Cornet“, eine Schokopraline in Form einer Mini-Eistüte. Die jüngste Leckerei tritt seit Ende 2016 ihre Reise in die Welt an, maßgeschneidert verpackt durch Schubert.

In den letzten fünf Jahren hat Sölen bereits 24 Verpackungsmaschinen in Crailsheim bestellt. Der jüngste Auftrag aus der Türkei umfasste 16 neue TLM-Maschinen – darunter sechs Linien mit Flowmodul. Eine dieser neuen Maschine sorgt für das Verpacken von Ozmo Cornet im Multipackformat in Schlauchbeutel. Dabei verpackt das Flowmodul einen Plastiktray mit jeweils vier bzw. sechs liegenden Produkten.

Ohne Unterbrechung im Schlauchbeutel verpackt

Die Anforderungen von Sölen an die Entwickler von Schubert waren klar definiert. Die TLM-Maschine sollte die Leckerei in unterschiedliche Gebinde und verschiedene Verpackungsmaterialien verarbeiten. Die Linie kann die verpackten Trays deshalb sowohl in Schlauchbeutel wie auch in Kartons endverpacken. „Da sich die Produktkette automatisch verstellen lässt, lassen sich Formatumstellungen sehr schnell und einfach umsetzen“, so Erdogan Coban. Für die „Ozmo Cornet“-Linie sind maximal zwei Maschinenbediener erforderlich, um bis zu 250 Konfekttüten pro Minute zu verpacken. Daraus ergibt sich bei Trays mit sechs Produkten beispielsweise eine Maschinenleistung von 41,7 Trays in der Minute.

In der Schubert-Anlage werden die Waffeltüten zunächst in Trays gesetzt und anschließend entweder in Kartons oder in Schlauchbeutel verpackt.

„Der größte Vorteil der Maschinen von Schubert ist, dass sämtliche Verpackungsprozesse zentral gesteuert werden können – dies gilt auch für das neue Flowmodul, das sowohl mechanisch als auch auf der Steuerungsebene nahtlos in die Schubert-Maschine eingebunden ist. Die Integration von Schlauchbeutelaggregaten von Drittanbietern ist dagegen meist kompliziert und führt zu Abstrichen bei der Gesamtanlageneffizienz“, erklärt Erdogan Coban, Mitglied des Executive Committees bei Sölen. Neben dem „Ozmo Cornet“ nutzt Sölen die Möglichkeiten des Flowmoduls auch für die Schlauchbeutelverpackung des Schokoladenriegels „Luppo“. Dank der lückenlosen Integration innerhalb der TLM-Maschine ist die gesamte Anlage kompakt und damit platzsparend.

Flexibles Gesamtkonzept

Die Produkte kommen mehrreihig und stehend auf einem Fördersystem in die erste Station der TLM-Maschine an. Dort werden jeweils zwei Reihen vom ersten F2-Roboter übernommen und in die Formatplatte des Transmoduls gesetzt. Falls in der Produktion ein Produkt in einer Reihe fehlt, nimmt der F4-Roboter ein Ozmo Cornet von einem Abstelltisch und füllt die Lücke auf das Transmodul auf.

Als Teil der Qualitätskontrolle verfügen die F2-Roboter, die die Produkte aus der laufenden Produktionskette übernehmen über eine Sensorik, die die Anwesenheit der Deckel überprüft. Sie stellt sicher, dass nur Produkte mit einwandfreier Einzelverpackung in die Vierer- beziehungsweise Sechsertrays gelangen. Die Einheit vervollständigt ein Transmodul, das das Konfekt zur Verpackung transportiert. Parallel dazu verläuft eine Transmodulstrecke für die leeren Verpackungsmaterialien. Ein Magazin bevorratet die Zuschnitte der Verpackungskartons und die Plastik-Trays zum Fixieren der Konfekthörnchen im Karton. Insgesamt kann die neue Anlage fünf verschiedene Endverpackungsformate für die bestückten Trays verarbeiten. So ist es möglich die Trays mit vier oder sechs Ozmo Cornets in Schlauchbeuteln abzupacken. Wahlweise werden die Produkte aber auch in zwei unterschiedlichen Formationen zu zwölf und einer Formation mit 24 Produkten auf der Maschine verpackt.

Das neue Flowmodul ist als Standartsystemkomponente lückenlos in die TLM-Anlage integriert.

Auf Wachstum getrimmt

Zwischen Sölen und Schubert hat sich über die Jahre der Zusammenarbeit eine tiefe Partnerschaft entwickelt. „Wir haben eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit Schubert und schätzen vor allem die hohe Zuverlässigkeit. Von unserem Partner Schubert erhalten wir immer zeitnah die bestmögliche Lösung, passgenau zu unseren Anforderungen“, betont Erdogan Coban.

Die Verbundenheit resultiert nicht zuletzt aus den verwandten Strukturen beider Firmen: Sowohl Sölen als auch Schubert sind Familienunternehmen. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang beiden ein rasanter Aufstieg. Heute beschäftigt Sölen knapp 1.700 Mitarbeiter an zwei Standorten in Istanbul und im südanatolischen Gaziantep und verarbeitet für seine Süßwaren knapp 300.000 Tonnen Zutaten pro Jahr. Sölen steht für ein überproportional großes Wachstum. 20 Prozent pro Jahr sind die Regel. Für 2020 steht bei Sölen die Umsatzmilliarde auf der Agenda. Mit der hochflexiblen und modularen TLM- Technologie kann der Hersteller schnell auf sich verändernde Märkte und Trends bei Produktformaten reagieren und ist somit gut aufgestellt, um seine Unternehmensziele zu erreichen.

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