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„Auf die Menschen kommt es an“

Interview mit Marcel Kiessling zum Start als neues Mitglied in der Schubert-Geschäftsführung

Seit November 2016 gehört er zur Geschäftsführung der Gerhard Schubert GmbH: Marcel Kiessling wird ab Sommer nächsten Jahres die Geschäftsbereiche von Gerald Schubert übernehmen. Nur wenige Tage im Amt, ist er zurzeit viel unterwegs, um neue Kollegen, Kunden und Geschäftspartner kennenzulernen. Die Redaktion traf ihn Anfang November auf der Pack Expo in Chicago und nutzte die Gelegenheit, mit ihm über seinen Start und seine ersten Eindrücke bei Schubert zu sprechen.

Sie haben vor wenigen Tagen bei Schubert angefangen. Wie fühlt es sich an, nun zu Schubert zu gehören?
Das fühlt sich sehr gut an. Ich bin von allen Mitarbeitern herzlich und mit großer Hilfsbereitschaft empfangen worden. Das freut mich natürlich sehr. Bis ich mich als richtiger „Schubertianer“ bezeichnen kann, wird es aber sicher noch etwas Zeit brauchen. Dafür muss ich die Kollegen, unsere Kunden und unsere Technologien noch viel besser kennen.

Stellen Sie sich vor, das Unternehmen Schubert wäre ein Mensch. Wie würden Sie diese Person nach Ihren ersten Eindrücken beschreiben?
Das wäre ein sehr offener und freundlicher Mensch, der Vertrauen ausstrahlt und mit Begeisterung seinen Beruf ausübt. Für Schubert hat Spaß an der Arbeit einen ebenso großen Stellenwert wie das gewinnorientierte Wirtschaften. Spaß an der Arbeit ist für Schubert ein Grundsatz, der in den Unternehmenszielen verankert ist. Und dass dies auch in der Realität gelebt wird, konnte ich bereits in den ersten Tagen bei Schubert erleben.

Auf was freuen Sie sich in Ihrer neuen Position besonders?
Auf den Spaß an der Arbeit. (lacht) Im Ernst: Ich freue mich darauf, dass ich mit meiner Erfahrung und meinen internationalen Kontakten – ich habe sechs Jahre in den USA gelebt und war sehr oft in Asien unterwegs – sowie meinem Knowhow im Vertrieb und beim Kundenservice dazu beitragen kann, die hochgesteckten Ziele des Unternehmens zu erreichen. Schubert möchte weiter wachsen und sowohl seine Stellung in unterschiedlichen Branchen und Ländern weiter ausbauen, als auch die Entwicklung zusätzlicher Anwendungen wie der Primärverpackung weiter voranbringen. Auf diese Aufgaben freue ich mich besonders.

Was gefällt Ihnen am Unternehmen Schubert besonders gut?
Für mich spielen die Menschen die wichtigste Rolle – sowohl im beruflichen, als auch im privaten Umfeld. Von Anfang an war ich sehr angetan von der großen Menschlichkeit und der besonderen Unternehmensphilosophie von Schubert. Die ersten Personen, die ich bei Schubert kennengelernt habe, waren die Geschäftsführer. Mir war schnell klar, dass wir auf einer Wellenlänge liegen.
Außerdem beeindruckt mich die Technologie: Schubert hat sich im Verpackungsmaschinenbau einen Namen gemacht und steht für innovative Technologien und revolutionäre Entwicklungen. In diesem Unternehmen steckt unwahrscheinlich viel Dynamik und Innovationsgeist. Die Maschinen und Leistungen stehen für höchste Qualität und Leistung. Auf diesem hohen Anspruch basieren auch die langjährigen und engen Kundenbeziehungen. Hier sehe ich durchaus Parallelen mit meiner bisherigen Tätigkeit bei Heidelberger Druckmaschinen. Ich habe immer sehr viel Freude am Kontakt mit den Kunden gehabt, der teilweise über zwei Generationen hinwegging. Darauf freue ich mich nun auch in meiner neuen Funktion bei Schubert.

Wie haben Sie sich auf Ihre neue Aufgabe vorbereitet?
Erst einmal habe ich alles „aufgesogen“, was ich über Schubert finden konnte. Außerdem habe ich in Gesprächen mit Gerald und Ralf Schubert sowie mit Peter Gabriel sehr viel erfahren. Letztlich kann man sich aber auf so eine Aufgabe nicht vollständig vorbereiten, sondern hier braucht man Zeit. Insofern waren die ersten Tage natürlich sehr spannend. Die Informationen über das Unternehmen, die Branche und die Produkte sind im Moment sehr geballt. In den nächsten Wochen und Monaten muss ich sehr viel lernen. Gleichzeitig lerne ich täglich sehr viele nette Menschen kennen, deren Namen ich behalten muss. (Lacht.) Mit der Unterstützung meiner neuen Kolleginnen und Kollegen ist das aber sicher gut zu schaffen. Ich freue mich über jede Unterstützung und auch das Verständnis der Mitarbeiter, wenn ich am Anfang noch nicht alles perfekt beherrsche.

Was sind die nächsten Schritte für Ihren Neueinstieg?
In den ersten Wochen möchte ich möglichst viele Mitarbeiter in allen Abteilungen von Schubert kennenlernen und dazu viele Gespräche führen. Außerdem habe ich geplant, jeweils einen Tag in der Vormontage und Endmontage zu sein, um die einzelnen Prozessschritte und Arbeitsabläufe des Baus einer Schubert-Maschine ganz genau kennenzulernen. Dazu werde ich auch die eine oder andere Schulung in der Schubert-Akademie besuchen. Im Moment besuche ich mit Gerald Schubert viele unserer internationalen Kunden vor Ort, um mich persönlich vorzustellen und einen ersten persönlichen Kontakt herzustellen. Da die Maschinen von Schubert international im Einsatz sind, bin ich zurzeit sehr viel unterwegs.

Herr Kiessling, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin einen guten Start bei Schubert.

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