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Die schaltschranklose TLM-Maschine geht in Serie

Vor drei Jahre stellte Schubert erstmals den Prototypen seiner schaltschranklosen Verpackungsmaschine auf der Interpack vor. Mit diesem Meilenstein in der Verpackungstechnik gewinnen die Hersteller ein Höchstmaß an Effizienz und Verfügbarkeit in ihrer Endverpackungslinie.

Inzwischen befinden sich drei schaltschranklose Maschinen erfolgreich im Einsatz bei verschiedenen Kunden. Bis Mitte dieses Jahres werden voraussichtlich zehn weitere gebaut und ausgeliefert. Die Serienproduktion der schaltschranklosen Maschinen beginnt ab der zweiten Jahreshälfte 2016.

Der entscheidende Vorteil der schaltschranklosen TLM-Maschine besteht in der Reduzierung der elektrischen Komponenten und der sich dadurch ergebenden Vereinfachung der Maschine. Mit dem Entfernen der Schaltschränke haben sich die Anzahl der Kabel und der Installationsaufwand erheblich reduziert. Die Reduktion der Elektronik verringert die Unterhaltskosten der robotergestützten Verpackungsmaschinen. Zugleich ist die Bedienung und Wartung der Maschine noch einfacher als bisher. Kunden können ihre Verpackungsaufgaben auf Basis einer noch bedienfreundlicheren Automatisierung in einem nahezu störungsfreien Betrieb mit minimalem Personalaufwand erledigen. Da jede Funktion auch eine Fehlfunktion haben kann, sinkt bei weniger Bauteilen auch die Störanfälligkeit.

Die verbliebenen Steuerungskomponenten der schaltschranklosen Maschine sind mit einer Wasserkühlung versehen. Die Kühlung erhöht die Lebensdauer der Elektrik. Sie reduziert darüber hinaus die Abwärme der Anlage. Mit einem Wärmetauscher kann der Kunde die Energie aus der Wasserkühlung nutzen. Ein weiteres Plus für die Energiebilanz ist, dass Schubert wie bei allen TLM-Anlagen Antriebssysteme mit Energierückspeisung verwendet.
Die bisher eingesetzten TLM-Maschinen mit Schaltschrank sind mit der fünften Hardware-Generation der Verpackungsmaschinensteuerung VMS ausgestattet. In den schaltschranklosen Maschinen kommt nun die sechste Generation zum Einsatz.

„Wir haben uns darauf eingestellt, die Maschinen mit der VMS-Steuerung der 5. Generation auch die nächsten zwei bis drei Jahre auf unserem Vormontage-Fließband zusammen mit den schaltschranklosen Maschinen zu bauen. Auch diese Vorgängerversion wird noch weiterentwickelt“, erklärt Gerald Schubert, Geschäftsführer der Gerhard Schubert GmbH. Neue Softwarefunktionen sind automatisch verfügbar, denn es gibt nur eine Softwarelinie, die für beide Maschinentypen kompatibel ist.

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